Steine 0621Während des Corona-Lockdowns waren sie überall im Odenwald und in anderen Regionen zu finden: bunt bemalte Steine. Ob in der Natur oder am Straßenrand: Sie sollen von Fremden gefunden werden, die sie mitnehmen und an anderer Stelle wieder auslegen. „Steine auf Reisen“ sozusagen.

Häufig findet man auch einen Internet-Link auf die Rückseite, sodass man die neue Position des Steines posten kann.

Bemalt sind die Steine mit phantasievollen Motiven - mit Mandalas, Comicfiguren, Regenbögen oder hoffnungsvollen Sprüchen und Wünschen.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Reichelsheimer Georg-August-Zinn-Schule (GAZ) nun nach und nach aus dem Homeschooling wieder in den Präsenzunterricht zurückkehrten, wollten die Klassen 7c, 8d und 8e ein Zeichen setzen, indem sie ihre im Kunstunterricht selbst gestalteten Steine, um einen Baum und dessen Wurzeln im unteren Schulhof auslegten.

Die Botschaften waren dabei eindeutig: Beim Entdecken der Schlange ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Ein bunter Gruß, der Hoffnung und Freude spenden soll. Willkommen zurück! Oder: Schön, dass du wieder da bist!

„Es hat großen Spaß und Freude gemacht, war erfüllend, meditativ und stressfrei. Es war schön, mal mit einem anderen Material zu arbeiten, außer Papier und Farbe. Und: Es war erfüllend, mal etwas für andere zu tun“, war von den beteiligten Schülerinnen und Schülern immer wieder zu hören.

„Tatsächlich erlebte man als Kunstlehrerin die Schülerinnen und Schüler während des Gestaltens der Steine entspannt und glücklich. Es herrschte teilweise eine sehr ruhige, meditative Stimmung in den Gruppen“, ergänzt die für das Projekt verantwortliche Kunstlehrerin, Liane Speckhardt-Schinckel.

Der bunte Schulgruß wird nun von einer fünften Klasse zusammen mit Kunstlehrerin Miryam Trautmann erweitert. Die GAZ-Schlange wächst und kann somit die Schulgemeinde bis zu den Sommerferien noch weiter erfreuen.

Und damit die Schlange nicht nur vor Ort bewundert werden kann, gibt es demnächst auch eine Bildergalerie auf der Schulhomepage.

 

 

Bericht: Liane Speckhardt-Schinckel / Raoul Giebenhain, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bilder: Liane Speckhardt-Schinckel

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